Montag, 14. September 2009

Die Kraft kommt aus Klavier- und Streichertiefen

Bei der Nordsee-Zeitung erschien der folgende tolle Artikel von Sebastian Loskant, hier ausschnittsweise, der zum Weiterlesen animieren soll:
Bremen. Sensation lag in der Luft. Kein Platz blieb leer in der Glocke, vom Zusammentreffen der Pianistin Hélène Grimaud und des Dirigenten Vladimir Ashkenazy im Schlusskonzert des Bremer Musikfests erwartete man sich die Krönung der drei klangvollen Wochen. Und es wurde sensationell. Schnell erwies es sich als Vorteil, wenn ein Pianist, der Sergei Rachmaninoffs 2. Klavierkonzert c-Moll op. 18 von 1901 selbst begnadet zu spielen weiß, den Taktstock hält. Ashkenazy gestaltete eine organische Orchesterfolie, in der das Klavier mitunter fast aufging. Dabei machte er klar, dass sich das gesamte Werk aus einer dunklen Grundtönigkeit entwickelt, dass die von Schallplatten gewohnte Transparenz nicht der Weisheit letzter Schluss ist.

Freilich braucht man dazu einen Klangkörper wie das Philharmonia Orchestra London, dessen 50-köpfige Streichergruppe eine schier unglaubliche Farbkraft besitzt. Dabei sparte sich Ashkenazy, ganz kluger Dramaturg, das volle Schwelgen bis ganz zuletzt auf. Via: nordsee-zeitung.de

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