Sonntag, 6. Juni 2010

Was wir über Chopin nicht wissen?

Frédéric Chopin – der berühmte polnische Pianist und Klavierkomponist gilt zweifellos als die bedeutendste Persönlichkeit der polnischen Musikgeschichte und ist einer der einflussreichsten Komponisten seiner Zeit. Er inspirierte sowohl Franz Liszt, als auch Robert Schumann.
Das Jahr 2010 wurde zum Chopin-Jahr erklärt, weil es genau auf seinen 200. Geburtstag fällt. Zu dieser Gelegenheit werden in der ganzen Welt eine Menge dem Komponisten gewidmete Veranstaltungen organisiert, wie u.a. Konzerte und Ausstellungen. Deshalb gehört es sich, etwas von dem Komponist zu wissen. Vielleicht auch etwas, was nicht so allgemein bekannt ist:
Einer Legende nach kam Chopin zur Welt beim Geigenspiel seines Vaters Nicolas.
Chopin komponierte schon im Alter von 7 Jahren (Polonaise g-Moll, Polonaise B-Dur).
Manchen Angaben nach war Chopin auch literarisch, malerisch und schauspielerisch begabt.
Mit seiner Schwester Emilia schrieb er Gedichte und Komödien.
Als Schüler wurde er während einer Unterrichtsstunde beim Zeichnen eines Porträts seines Lehrers erwischt. Die Zeichnung hat aber dem Lehrer so gefallen, dass er Chopin gelobt hat statt ihn zu tadeln.
Als Klavierlehrer war Chopin sehr streng. Wenn Kinder für die Unterrichtsstunde nicht gelernt haben, ließ er die Klavierklappe auf ihre Hände fallen.
Die Ursache Chopins Trennung von seiner Liebhaberin war der Streit um die Größe der Hähnchens zum Mittagessen.
Chopin war Anhänger der italienischer Oper, besonders von Bellini.
Vom Zar hat Chopin einen Ring mit Brillant bekommen. In Paris hat ihm der Zar auch vorgeschlagen, sein Hofkomponist zu werden. Chopin hat aber den Ring verkauft und den Vorschlag abgelehnt.
Chopin bat, dass während seiner Bestattung das Requiem d-Moll von Mozart gespielt wird.
Die Festivals der Musik von Chopin finden in Städten der ganzen Welt statt. Dieses Jahr ist eine gute Gelegenheit, sich in seine für Klavier komponierte Musik einzuhören und sie besser kennen zu lernen.